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17 neue Buslotsen unterwegs - Zevener Zeitung 17.08.2017

Mittwoch, 06 September 2017 10:34
(1 Stimme)

Busfahrer tragen eine hohe Verantwortung. Sie müssen sich auf den Verkehr konzentrieren, um die ihnen anvertrauten Fahrgäste sicher ans Ziel zu bringen. Um sie zu entlasten, sollte es unterwegs mal Unruhe oder Streit unter Schülern geben, bildet die Selsinger Heinrich-Behnken-Oberschule Jahr für Jahr neue Buslotsen aus.

Die Mädchen und Jungen melden sich freiwillig und absolvieren ein ganztägiges Training. Die Theorie gehört ebenso dazu wie die Praxis im Bus. Wer sich als Buslotse engagiert, der erhält einen positiven Vermerk im Zeugnis und ein Zertifikat.
Neunt- und Zehntklässler sind auf verschiedenen Linienstrecken im Einsatz. Zu den 16 „alten“ Buslotsen gesellen sich jetzt 17 neue. Die absolvierten unter den Augen von Schulsozialarbeiter Wolfgang Wietfeldt-Sittinger, der Pädagogin Birte Jahn und der FSJ-lerin Finja Hollstein das Training. Dabei wurden sie tatkräftig unterstützt von Busfahrer Jürgen Böse, der viel aus der täglichen Praxis zu erzählen weiß und den jungen Leuten Tipps gibt.
Zunächst geht es an dem Trainingstag im Vereinsheim des MTSV unter anderem darum, gemeinsam Busregeln zu erarbeiten. Das ordentliche Sitzen zählt ebenso dazu wie die Tatsache, dass „Kleinere“ Vorrang haben sollten und der Bus nicht beschädigt wird. Plätze freizuhalten solle ebenso wenig toleriert werden wie das zu laute Hören von Musik. Alkohol ist tabu, ebenso das Hinterlassen von Müll.
Letzten Endes sollen sich die Buslotsen für einen respektvollen Umgang unter den Schülern im Bus einsetzen und damit dazu beitragen, dass der Busfahrer nicht abgelenkt wird.
Nach der Theorie ging es draußen an die Praxis. Auf dem Parkplatz der Grundschule wartete ein Bus, in dem die Oberschüler üben durften. So erfuhren sie anhand einer Übung am eigenen Leib, dass sie im Notfall schneller aus einem Bus gelangen, wenn sie geordnet vorgehen und nicht drängeln oder schubsen.
Kühlen Kopf bewahren
„Ich hoffe, dass ihr nie in eine solche Situation kommt“, befand Wolfgang Wietfeldt-Sittinger. Und wenn doch, dann gelte es, einen kühlen Kopf zu bewahren.
Anhand von Rollenspielen fungierten die Ehrenamtlichen sodann als Streitschlichter und bewiesen sich im Umgang mit Konflikten, die in einem Bus während der Fahrt auftreten können.
Wird jemand gemobbt? Die Buslotsen sollten sofort eingreifen und dies auch an den Schulsozialarbeiter melden. Macht sich jemand zu breit in einer Sitzreihe, sodass keine zweite Person Platz nehmen kann? Ein Fall für den Lotsen. Busfahrer Jürgen Böse empfahl den Jugendlichen, selbstbewusst und bestimmt aufzutreten, sich nicht auf Diskussionen einzulassen und schon gar nicht körperlich einzugreifen, sondern die Macht der Worte wirken zulassen, die direkte Ansprache zu suchen.
Deeskalierend und respektvoll zu wirken, das legte Schulsozialarbeiter Wietfeldt-Sittinger seinen Schützlingen ans Herz. Am Nachmittag erwarteten die Trainingsteilnehmer den Polizisten Rolf Meyer von der Verkehrswacht, um Wissenswertes über die Sicherheit im Bus zu vermitteln.
Die neuen Buslotsen erhalten entsprechende Ausweise und sind ab sofort auf verschiedenen Linien rund um die Selsinger Oberschule im Einsatz.

Gelesen 3924 mal Letzte Änderung am Freitag, 15 September 2017 13:21

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