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Oberschüler behaupten sich - Zevener Zeitung 25.10.2017

Donnerstag, 02 November 2017 07:56
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 Das Training ist intensiv und enorm schweißtreibend. Dazu herrscht eine gewisse Strenge. Doch die Oberschüler beißen sich durch. Denn sie sind freiwillig hier. Einmal wöchentlich treffen sie sich am Nachmittag für knapp eineinhalb Stunden zur offenen Lerngruppe in der Sporthalle zum Selbstbehauptungstraining. Kooperationspartner ist die Bundeswehr.

Gut ein Dutzend Mädchen und Jungen stellen sich dem Training, das erstmals in der Heinrich-Behnken-Oberschule angeboten wird. Schon das Aufwärmen ist fordernd. Dehnübungen wechseln ab mit Laufschritten auf der Stelle.
Stabsunteroffizier Simon Laß aus der 9. Kompanie des Seedorfer Fallschirmjägerregiments 31unterstützt die Schüler, bringt ihnen die korrekte Haltung bei den Übungen näher, gibt Tipps, spricht Lob aus. Er ist einer von drei Kameraden, die sich mit der Leitung der offenen Lerngruppe an Donnerstagen abwechseln.
Heute ist auch Manfred Laß alsAusbilder dabei, der Vater des Stabsunteroffiziers. Der 55-Jährige ist kein unbeschriebenes Blatt, sondern Taekwondo-Großmeister, der im Auftrag der Bundeswehr dabei ist. Er fordert die Schüler und treibt sie zu körperlichen Höchstleistungen. „Geht nicht, gibt’s nicht“ bei ihm.
Er bläut den Jugendlichen beim Training ein: „Das geht – ihr müsst es nur wollen.“ Die Kommandos sind klar: „Bewegt euch, macht schneller!“ Die Jugendlichen geben ihr Bestes. Auch als es heißt: „Ich will einen Kampfschrei hören, wenn der Fuß nach vorne geht.“ Simon Laß holt derweil eine sogenannte Pratze, ein Schlagpolster, das Tritte mit dem Fuß abfedert. Die ziehen die Schüler zunehmend durch, trauen sich verstärkt aus sich herauszugehen und erhalten viel Lob. 

Gegenseitiger Respekt 

Gleich nebenan geht es bei Manfred Laß mit Schlägen gegen eine kleine Pratze mehr um Zielgenauigkeit, Treffsicherheit – und um gegenseitigen Respekt. Den vermittelt er mit eindringlichen Worten. Er spricht vor den Schülern über Verantwortung, gerade beim Ausüben eines Kampfsports, sich selbst und anderen Menschen gegenüber. Hier geht es um Selbstverteidigung, nicht um Angriff. „Erst denken, dann handeln“, impft er ihnen ein.
Den Respekt leben die Leiterder offenen Lerngruppe vor, behandeln die Schüler mit Obacht. Trinkpausen wechseln ab mit Übungen, bei denen es um Technik, Ausdauer und das Stärken des Selbstbewusstseins geht.
„Die Technik ist wichtig. Man lernt nur aus Wiederholungen“, erläutert Simon Laß. Automatische Schutzreflexe sind gefragt. Tritte vorwärts, seitwärts oder im Halbkreis – auch die gehören dazu. Anfangs seien die Schüler eher ängstlich gewesen, aber schnell hätten sie an Sicherheit und Disziplin  gewonnen. „Wir schätzen uns“, sagt der Ausbilder. Am Ende gebe es eine Prüfung. Das Ziel sei erreicht, wenn sich alle Teilnehmer sicher fühlten auf der Straße.

Gelesen 3993 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 02 November 2017 08:11

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