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Heinrich-Behnken-Schule Selsingen

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Von Vertrauen und Respekt - Zevener Zeitung 16.11.17

Freitag, 24 November 2017 12:52
(1 Stimme)
Vertrauensübung im Projekt „Wir sind stark“: Ein Schüler lässt sich – auf einem Stuhl stehend – rückwärts in die Arme seiner Mitschüler fallen. Der Selsinger Polizeikommissar Andreas Witte (links) und Schulsozialarbeiter Wolfgang Wietfeldt-Sittinger (rechts) leiten das Programm. Vertrauensübung im Projekt „Wir sind stark“: Ein Schüler lässt sich – auf einem Stuhl stehend – rückwärts in die Arme seiner Mitschüler fallen. Der Selsinger Polizeikommissar Andreas Witte (links) und Schulsozialarbeiter Wolfgang Wietfeldt-Sittinger (rechts) leiten das Programm. Lutz Hilken, Zevener Zeitung

Zivilcourage zu zeigen, die Gemeinschaft zu fördern, das Vertrauen in die Gruppe zu stärken und ein Bewusstsein für verschiedene Formen von Gewalt zu schärfen: Das sind Ziele des Präventionsprogramms „Wir sind stark“. In Kooperation mit der Selsinger Polizei üben Sechstklässler der Oberschule Anti-Gewalt-Strategien.

Die 6c der Heinrich-Behnken-Oberschule mit Klassenlehrerin Christina Bredehöft absolvierte bis gestern das zweitägige Intensivprogramm im Vereinsheim des MTSV. Unter der Leitung von Schulsozialarbeiter Wolfgang Wietfeldt-Sittinger und Kommissar Andreas Witte von der Selsinger Polizeistation bewältigten die Mädchen und Jungen verschiedene Übungen und besprachen sie dann gemeinsam im Stuhlkreis.

Die Arten von Gewalt

Die Klassenlehrerin ist als Beobachterin dabei, um gegebenenfalls besondere Belastungen einzelner Schüler zu erkennen. Die Sechstklässler machen sich Arten von Gewalt bewusst, sei sie körperlich oder psychisch, sei es Cybermob-bing oder Rassismus, sexuelle Gewalt oder Sachbeschädigung.
Auch der Umgang mit Medien und damit verbundenen Suchtgefahren ist Bestandteil des Präventionsprogramms.
Andreas Witte freut sich über die Kooperation mit der Schule. Die Jugendlichen verlören dadurch die Scheu vor der Polizei, man lerne sich gegenseitig besser kennen. Das empfindet der Ordnungshüter als Bereicherung.
Die Schüler ihrerseits lernen in dem Anti-Gewalt-Projekt der Polizei, zu ihrer Meinung zu stehen und schärfen ihr Bewusstsein mit einer Gewaltskala. Dabei hören sie auch die Botschaft: „Das Opfer entscheidet, was Gewalt ist.“ Jeder Mensch habe eine andere Toleranzgrenze. Hier laut und deutlich „Stopp“ zu sagen und Einhalt zu gebieten, sei wichtig.
Beim „Mauerspiel“ lernen die Schüler, wie wichtig „Licht, Leute und Lärm“ sind, um potenzielle Gewalttäter abzuschrecken. Gestern folgten für die Sechstklässler spannende Vertrauensübungen. Eine davon war die Aufgabe, sich auf einem Stuhl stehend rückwärts auf die ausgebreiteten Arme der Mitschüler fallen zu lassen. Das erfordert Mut.
Eine andere war es, Menschen zu „ertragen“ und zu erkennen, wo die eigenen Grenzen liegen. So hätten es zwei Schüler, auf dem Boden liegend, ihren besten Freunden gestattet, sich bei ihnen auf verschiedene Körperpartien zu stellen – nicht aber aufs Gesicht. Fremden gegenüber hätten sie weit weniger zugelassen, erklären beide hinterher unisono.
Spannend war zu sehen, wie sich das Rollenverhalten bei einer Rauferei vor Publikum auswirkt, das die Kämpfer anfeuert. Für die Polizei sind die Zuschauer Zeugen, die sich gegebenenfalls sogar der Beihilfe,  Anstiftung oder der Mittäterschaft strafbar machen. Anfeuern bei Schlägereien sei also nicht angesagt, sondern Hilfe zu holen oder dazwischen zu gehen. Ein Aspekt des Projektes für Zivilcourage und gegen Gewalt.

Gelesen 3185 mal Letzte Änderung am Freitag, 24 November 2017 13:04

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