Wir zählen alle

Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Mitarbeiter! Wir alle arbeiten gemeinsam, um die Ziele unseres Schulprogrammes in die Tat umzusetzen.
 

Erfahre mehr...

mehr Zeit

Lernen braucht Zeit und unser Schultag gibt allen die Zeit, um in Ruhe zu lernen. Weniger Fächer und mehr Selbstständigkeit.

Erfahre mehr...

gemeinsam Lernen

Wir sind verschieden! Haben Stärken und brauchen für das Lernen Anregungen und Unterstützung. Wir lernen voneinander im Unterricht und in der Freizeit.

Erfahre mehr...

Heinrich-Behnken-Schule Selsingen

Login

Mut zum Handeln und Helfen - Zevener Zeitung 13.09.2018

Dienstag, 18 September 2018 08:27
(0 Stimmen)

Mobbing-Prävention: Theaterstück gibt Grund- und Oberschülern in Selsingen Tipps

SELSINGEN. „Was soll ich denn machen, alleine gegen die ganze Klasse?“ Johannes fühlt sich hilflos: Seine Mitschülerin Sabrina, wochenlang gemobbt, ist nur noch ein Häufchen Elend. Diese Szene aus dem Theaterstück „Raus bist Du!“ ist eine entscheidende. Was tun gegen Mobbing? Rund 300 Viert- bis Siebtklässler aus Selsingen und Rhade hörten gestern Tipps.

„Mobbing ist eines der großen Themen. Damit haben wir tagtäglich zu tun“, sagt Wolfgang Wietfeldt-Sittinger, Sozialarbeiter in der Heinrich-Behnken-Oberschule. Mobbing beginne aber schon früher. Darum holte die Oberschule in Kooperation mit den Grundschulen Rhade und Selsingen das Berliner Theater Eukitea nach Selsingen.

In der Aula der Grundschule präsentierte das dreiköpfige Ensemble das gewaltpräventive Theaterstück „Raus bist Du!“ Das Thema Mobbing steht hier im Fokus. Realitätsnah sahen die Mädchen und Jungen, wie Mobbing entsteht und wie dieses auf das Opfer wirkt. Dieses fühlt sich ausgeschlossen, gedemütigt, allein gelassen, ist geplagt von Albträumen. Denn die Mobber lassen nicht los, lästern über Sabrina, ärgern sie. „Die ist so doof, mit der kann man alles machen“, glauben die gehässigen Teenager.

Selbst befreundete Mitschüler helfen ihr nicht – aus Angst, selbst in die Schusslinie zu geraten. Dass es auch anders geht, erfahren die Grund- und Oberschüler in dem einstündigen Stück.

Die Lösung ist: Mobbing-Opfer sollten sich an Vertrauenspersonen wenden und sich offenbaren,
um Hilfe zu erfahren. Das erfordert Mut. In dem Stück wendet sich Sabrina an ihre Mutter, die
einen Lehrer informiert, der wiederum das Gespräch mit allen Beteiligten sucht. Am Ende geht
es allen besser. Denn es geht nicht um Schuldzuweisungen.

Die Darsteller binden ihr Publikum ein und fragen die Kinder, wie sie helfen würden, damit Sabrina sich besser fühlt: Sich mit
ihr verabreden, ihr in der Schule helfen, mit ihr etwas unternehmen, lauteten Antworten.

Noch wichtiger: Vertrauenspersonen wie Eltern, Klassensprecher, Lehrer oder Sozialarbeiter
zu informieren. Miteinander und nicht übereinander zu sprechen.

Die Theatergruppe hat den Wunsch, das Stück zum Anlass für eine Nachbearbeitung in den
Schulen aufzunehmen. Das soll geschehen, versichern alle Beteiligten.

Gelesen 501 mal

Login

Termine

Okt
19

Fr, 19. Okt.

Okt
22

Mo, 22. Okt. 13:30 - 15:00

Okt
23

Di, 23. Okt. 14:00 - 15:00

Okt
29

Mo, 29. Okt.

Nach oben
Template by JoomlaShine