Langeweile? Nicht bei uns! Ein kleiner Einblick in unser Programm vor Ort      

Geschrieben von Elisa Blank, Annalena Kahrs, Alena Höper

Bereits um 3 Uhr nachts ging es Anfang März los. Mit dem Bus fuhren wir- zwar etwas übermüdet, aber doch sehr aufgeregt und gespannt- zum Flughafen Hannover. Nach einem ca. einstündigen Flug nach London waren wir gegen Mittag dort. Nun mussten wir erst einmal mit der U-Bahn zu unserem Hotel finden. Das klappte sehr gut und einige Zeit später kamen wir endlich in unserem Hotel an.

 

Am ersten Tag, sind wir abends zum Big Ben gefahren und haben uns auch das schön beleuchtete "London Eye" angesehen. Bei Dunkelheit sehen diese beiden Sehenswürdigkeiten ganz besonders toll aus.

Am Dienstag sind wir gut erholt in die Innenstadt gefahren und haben uns viele Sehenswürdigkeiten angesehen. Der Buckingham Palace hat uns besonders gefallen und wir konnten die Wachablösung live mit verfolgen. Diese findet jeden Tag zur selben Uhrzeit statt. Danach machten wir einen Spaziergang durch den St.James‘ Park. In diesem Park konnten wir Eichhörnchen aus direkter Nähe beobachten und uns vom Trubel in der Innenstadt erholen. Später waren wir in vielen Geschäften und aßen in leckeren Restaurants. Gegen Nachmittag sind wir mit dem London Eye gefahren. Das Wetter war toll und wir genossen bei strahlendem Sonnenschein die Weitsicht über London. 

Am Mittwoch dann, hatten sich alle überlegt in das Madame Tussauds zu gehen.

Dies ist ein Wachsfigurenkabinett, indem bekannte Personen täuschend echt aus Wachs dargestellt sind. Die Stars aus Wachs sahen sehr echt aus und es machte Spaß, sich mit ihnen fotografieren zu lassen. Am echtesten unserer Meinung nach sahen die Queen, Prinz William und Charles, Kate, Prinz Harry , Camilla und natürlich Lady Diana aus. 

Am Donnerstag fuhren wir nach Greenwich. Dort gingen wir zum Royal Observatory- hier verläuft der Nullmeridian. Das war sehr interessant, leider spielte das Wetter nicht mit, es regnete. Aber unsere gute Laune blieb, da wir danach Freizeit hatten und London nun auf eigene Faust entdecken konnten. Am Freitag fuhren wir zu unserer Patenstadt Sawston. Wir wurden alle sehr herzlich empfangen und es wurde sehr viel für unsere Ankunft hergerichtet. Wir waren alle sehr positiv überrascht und haben die sehr alte Kirche in Sawston angesehen. Nach einem leckeren Mittagessen und einem Ausflug nach Cambridge flogen wir am späten Abend wieder nach Hause.

 

London von oben

Geschrieben von Jana Höper, Michelle Müller und Saskia Haltermann

Am zweiten Tag unserer Fahrt gingen wir am späten Nachmittag zum London Eye. Es steht am Ufer der Themse und hat 32 Gondeln, in denen bis zu 25 Personen mitfahren können. Bevor wir die Fahrt mit dem London Eye begannen, konnten wir in ein 4D Kino gehen, in dem die Geschichte des London Eyes gezeigt wurde. Dann sind wir 135 Meter hoch gefahren bis zum höchsten Punkt und hatten eine unglaubliche Sicht über London mit all den Sehenswürdigkeiten wie z.B. Big Ben, dem fertig gebauten Shard of Glass (ein Wolkenkratzer mit 310 Metern Höhe) und der bekannten Kirche Westminster Abbey. Wir hatten viel Sonne und konnten so den Tag genießen. Die Fahrt dauerte ca. 40 Minuten.

Wir würden es jedem empfehlen dorthin zu fahren, um diese Stadt zu erkunden.

 

Die Oxford Street: das wahre Shopping- Paradies

Geschrieben von Andrea Tietjen, Annalena Kahrs, Bew Buakham, Charlene Burfeind, Talea Brandt, Laura Bockelmann

Am Dienstag, direkt nach der Fahrt mit dem London Eye, haben wir uns auf den Weg zur Oxford Street gemacht. Das Wetter war bestens, die Sonne schien und es hat nicht geregnet: Einen besseren Tag zum Shoppen kann es doch nicht geben!

Die Londoner Oxford Street liegt im Norden des Stadtteil Mayfair und umfasst mit mehr als 100 Geschäften eine wunderbare Shopping Meile. Läden, wie zum Beispiel Forever 212, Topshop und River Island gibt es leider nicht in Deutschland. Daher war klar, dass diese Geschäfte als erstes von uns aufgesucht wurden. Die unterschiedlichsten Kleidungsstücke haben wir uns herausgesucht und in den “Fitting rooms“ anprobiert. Der Kleidungsstil ist sicher nicht jedermanns Geschmack, aber die Geschäfte der Einkaufsstraße muss jeder, der sich gerade in London aufhält, einfach gesehen haben. Nur so kann man einen Eindruck vom modischen Lifestyle Londons bekommen. Uns werden die dort gekauften Kleidungsstücke noch lange an diese besondere Straße Londons erinnern!

 

Der Zauberer im Covent Garden

Geschrieben von Nele Behnken, Beeke Marie Burfeind, Joana Burfeindt, Lisann Orlick, Lena Pape und Maria Weigl 


Am Dienstag waren wir gegen Abend noch im Covent Garden, einer Einkaufstraße mit vielen süßen Lädchen zum Bummeln. Rund um dem Covent Garden gibt es viele Straßenkünstler, wie z.B. Maler, Zauberer, Imitatoren usw. Ein Zauberer hat uns besonders gefallen,  deswegen haben wir ihm lange zugeschaut. Später hat er eine von uns dazu aufgefordert, bei zwei seiner Vorführungen als Gehilfin zu dienen. Er hat sie mit einem 5 Pfund Schein zu sich in die Mitte gelockt, danach hat er die Zuschauer gefragt, ob er seine brennende Zigarette in ihrem Pullover ausdrücken soll. Da die Zuschauer dies unbedingt sehen wollten, steckte er seine Hand unter ihren Pullover, um die Zigarette auszudrücken. Als er seine Hand wieder öffnete, war die Zigarette weg und der Pullover unversehrt. Danach nahm er einen Schluck Wasser, spuckte es auf den Boden und befeuchtete damit ein Taschentuch, das sich in einem Weinglas zu einem Ei verwandelte. Er bat unsere Freundin darum, das umgedrehte Weinglas auf ihre Hand zu nehmen. Er hielt das Ei über das Glas und zerbrach es. Daraufhin fiel eine weiße Maus auf das Weinglas. Damit war der Act beendet, die Zuschauer jubelten und wir verabschiedeten uns. Ein Erlebnis, das wir so schnell nicht wieder vergessen werden! 

 

Ein echter Hingucker!

Geschrieben von Tara Klindwort, Marie- Claire Rein, Sarah Wichern

Gut, dass wir hier dabei waren: spät abends konnte, wer wollte, noch einmal in die Innenstadt fahren und sich die bekannteste Brücke Londons, die Tower Bridge, bei Nacht anschauen. Die Tower Bridge ist eine Straßenbrücke über die Themse, die Londons Nordseite mit der Südseite verbindet. Diese Brücke, die ein Wahrzeichen Londons ist, gibt es seit 1894 und ist eine Klappbrücke, die sich bei Schiffsverkehr öffnet. Tagsüber ist die Tower Bridge schon wirklich schön, doch besonders in der Londoner Nacht ist sie in unseren Augen ein echter Hingucker gewesen. Die Beleuchtung aus einiger Entfernung ist sehr schön und wir sind froh, dass wir uns abends auf den Weg dorthin gemacht haben. Grundsätzlich ist die Brücke schon wirklich sehenswert, aber bei Nacht ist es ein noch beeindruckenderes Kunstwerk. Man hat einen schönen Blick auf die Themse, die sich elegant durch London schlängelt. Jetzt können jeder von uns erst recht sagen: "I LOVE LONDON".

 

 

Sawston and Cambridge: the typical English way of life

 

Geschrieben von Sabrina Michel und Jessica Rademacher (Lehrerinnen an der HBS Selsingen und Begleitpersonen)

 

Nachdem wir ein wenig Stadtluft im tollen, jedoch auch hektischen London erleben durften, stand am letzten Tag unserer Fahrt ein Besuch der Patenstadt Selsingens, Sawston, auf dem Programm. Von unserem Hotel in London aus ging es ein letztes Mal mit der U-Bahn Richtung Innenstadt. Der Londoner U-Bahnhof Liverpool Street sollte unsere erste Station sein. Von hier aus machten wir uns auf den Weg bis nach Whittlesford, einer Bahnstation nahe Sawston. Dort angekommen, wurden wir herzlich von mehreren Mitgliedern des Sawston- Komitees empfangen. Mit bereitstehenden Kleinbussen fuhren wir direkt nach Sawston, einer beschaulichen, aber sehr idyllischen Kleinstadt mit ca. 8000 Einwohnern. Hier nahm sich der ortsansässige Pastor Alan Partridge viel Zeit, um uns die St. Mary’s Kirche zu zeigen. Als besonderes Highlight erwies sich für die Schülerinnen und Schüler das in England sehr verbreitete und beliebte „Brass rubbing“. Hierbei handelt es sich um eine grafische Abbildungsmöglichkeit, bei der durch Abpauschen das Oberflächenrelief von Wand- oder Fensterbildern mit Wachsmalkreiden ermöglicht wird. Die Schüler konnten so besondere Erinnerungsstücke in Form aufgerollter Papierrollen mit verschiedenen Motiven mit nach Hause zu nehmen.

 

Des Weiteren wurde ihnen die Möglichkeit geboten, einer weit verbreiteten Beschäftigung nachzugehen: Das Läuten der Kirchenglocken. Was zunächst einfach erschien, erwies sich hierbei als Schwerstarbeit. Diese körperliche Arbeit jedoch wurde zugleich belohnt: Das Geläut war in der gesamten Stadt zu hören, was nicht zuletzt den Pastor erfreute, der seine Gemeindemitglieder bereits im Vorfeld hierüber informierte. Anschließend erklärte A.Patridge den Schülern die Geschichte der Kirche auf anschauliche Weise. Im Anschluss daran machten die Schüler eine interessante Entdeckung: ein Bild der Selsinger Kirche im Altarraum.

Nach einem kleinen Spaziergang durch die Straßen Sawstons erreichten wir gegen Mittag in der St.Mary’s Road unseren nächsten Zwischenstopp. Bei einem gemeinsamen Mittagessen, welches von Mitgliedern des Komitees liebevoll zubereitet wurde, konnten die Schüler landestypische Speisen genießen und Gastfreundschaft erleben. Die Sprachbarrieren wurden immer mehr abgebaut, so dass auch Gespräche in englischer Sprache mit den Sawstonern stattfanden. Die Freude am Sprechen wurde also nicht zuletzt durch die herzliche Aufnahme in Sawston verstärkt.

Das Flair der nur wenige Kilometer entfernten Studentenstadt Cambridge erlebten die Selsinger Schüler kurze Zeit später. Mit einem typischen englischen Doppeldecker- Bus ging es- bei leider auch typisch englischem Regenwetter- Richtung Cambridge. Dort angekommen, führten uns Renate und Bruce Milner durch die interessanten Gassen der Stadt. Dabei erfuhren wir vom „Punting“ (ein dort typisches Staken der Kähne auf dem Fluss Cam), während kleine Schiffe sich unter der „mathematischen Brücke“ entlang schlängelten. Des Weiteren beeindruckten uns die Collegesmit ihren imposanten Campus- Anlagen. Anschließend hatten wir noch ein wenig Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu durchstreifen.

Gegen Abend hieß es Zeit zum Abschied nehmen: wir sagten „Bye, bye“ und fuhren mit dem Stansted Express zurück zum Flughafen und starteten mit vielen tollen Erlebnissen gen Heimat. Dort angekommen, schien sich der kurze Aufenthalt in England schon gelohnt zu haben, da sich einige Schüler- angepasst an die letzten Tage- mit einem „Thank you!“ beim Flughafenpersonal bedankten.

Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle Tim Wreghitt,Andy Jackson, Margret Badcock, Gunnel und Robert Clark sowie Bruce und Renate Milner für ihr Engagement, die Vorbereitung und Organisation eines tollen Tages in Sawston und Cambridge.

Wir würden uns freuen, wenn Klassenreisen dieser Art auch in Zukunft so möglich sind und möchten daher noch einmal auf das Sawston- Komitee in Selsingen aufmerksam machen. Dieses bemüht sich seit Jahren um eine Aufrechterhaltung der Partnerschaft zwischen Selsingen und Sawston. Durch diese Partnerschaft ist es bereits jungen Menschen- wie den 21 Schülern der Heinrich- Behnken Oberschule- möglich, einen Blick über den Tellerrand hinaus ins entfernte England zu erhalten. Die Erfahrungen, die jeder Schüler durch einen solchen Aufenthalt macht, sind für die weitere Entwicklung und die Bereitschaft, Englisch zu lernen, unumgänglich. Zukünftig wird versucht, eine direkte Schulpatenschaft aufzubauen, damit die Schüler noch stärker mit englischen Jugendlichen ihres Alters in Kontakt treten können.

Im folgenden Jahr feiert das Komitee 25-jähriges Bestehen. Unter der Adresse www.sawston-komitee.de können sich Interessierte über die Arbeit kundig machen und diese unterstützen. Auch unter der E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist eine Kontaktaufnahme erwünscht.